Innegehaltenes
11/06/2018
I. Steh abseits in Schatten,werft sie nur weiterweit hinein in meine letzten Schlupfwinkel,entweiht die Stätte der Heilung, die nie heilte, seht euch ruhig satt, -gelobt sei die Stimme, die nicht mehr singt,die Wunde, die euch nicht ins Herz…
Aurum
24/06/2018
Unter suburbanen Sternen zerflackernde Schemen auf dem schwarzen Spiegel des Ozeans Oberfläche, mein Blau bricht durch und zieht lange Fäden Wellenlotusblumenfarbe fort mit sich Meine Flut mündet fern und abzweigende Flüsse fließen tief, wie…
Verlorene Elegie
21/07/2018
existent im exil ich die schulterbögen bergen gebrochene flügel das silberne haar wie geflochtenes licht gebäre das innerste die rohe unschuld der groben wundenränder schnittstelle haut / welt blute und zerbreche gehe auf im…
Monachopsis
07/08/2018
Die Gebärden der Gebrechlichkeit des Zeichenkörpers, Worte, wie gegossenes Silber – Die Stummheit lies mir von den Lippen ab, die verjährten Sprechakte setze niemals mehr Leviathan, es leuchtet mir dein wundes Herz durch schwarze Fluten. Mein…
Kodama
20/08/2018
Ich habe nicht das Recht mich des Kindes Unschuld zu bemächtigen; läutert mich von all dieser Menschlichkeit, vom Bitten und Zittern und dem angeboren Tanz des Körpers – ich wollte nichts davon Zerfließe Lebenselixir, zeigt mir nun den Weg ins…
Obsidian
03/09/2018
Die entschwundene Sanftmut so wie die Wogen der Betäubtung der Klarheit wichen die dünnen Zeichen des Gefühls meiden das Mienenspiel verflachen nur die geliebte Lyrik, die Ungelesene und Ungespürte warum nur straft ihr sie der Lüge? Anthrazit…
Wandel(ge)stirne
09/09/2018
Unklarheit überfällt mich unter meiner bescheidenen Sternwarte – über allen das All, das sich leer leuchtet Wie weit wohl bis zum ersten Stern wie weit wohl bis hin zu Dir Ich falle tief in die Abwesenheit eurer Blicke in die Echos, die eure Worte…
IV. Elegie
30/09/2018
(Sommerbruch) Das Herbstlicht neigt sich herab, auf sonderliche Weise windet sich die Sonne im Wind und die Furchen auf den Bergen werden tiefer, was sie wohl bergen? Zeichen der Zeiten und des Alterns nur. Weiß glühende Adern durchziehen nun…
Zirkel der Zeit
11/11/2018
I. Zum Schrei der Krähen erwachst du inmitten des verwaschenen Tageslichts verzage nicht, Kind, das du nicht mehr bist ruhe in deiner Resignation schlage eine Kerbe in die Zeit genesen sollst du, von deinem unwesentlichen Zustand des verlorenen…
